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Jobs in erneuerbare Energien – Branche mit Zukunft

Im Gegensatz zu den herkömmlichen und endlichen, fossilen Energiequellen stehen die erneuerbaren Vertreter Windenergie, Sonnenenergie, Wasserkraft, Bioenergie aus Biomasse oder Geothermie mit praktisch unerschöpflichen Ressourcen zur Verfügung bzw. erneuern sich verhältnismäßig schnell. Die auch als regenerative Energien bezeichneten Energieträger bilden daher die entscheidende Säule in einer nachhaltigen Energiepolitik und der angestrebten Energiewende mit dem vorrangigen Ziel: Klimaschutz.

In nahezu zwei Dritteln aller Staaten weltweit existieren Fördermaßnahmen für die Verbreitung erneuerbarer Energien. Zahlreiche Länder befinden sich in umfangreichen Transformationsprozessen, um die diversen Klimaschutzziele rechtzeitig zu erfüllen. Auch die Stromversorgung in der Bundesrepublik Deutschland wird zunehmend grüner: bis 2025 soll laut EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) 40 bis 45 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Dieser starke Fokus auf eine alternative Energiewirtschaft wirkt sich folglich auch auf den Arbeitsmarkt aus.

Wie beeinflussen erneuerbare Energien den Arbeitsmarkt?

Vom Jahr 2000 bis 2019 hat sich die Anzahl der Arbeitsplätze im Sektor der erneuerbaren Energien annähernd verdreifacht, wie das Umweltbundesamt meldet. Rund 230.000 weitere Arbeitsplätze sollen bis 2050 durch erneuerbare Energien entstehen. Der Ausbau der regenerativen Energien und die bevorstehende Energiewende führt demnach nicht nur zu sauberen Energiequellen, sondern befeuert das Wirtschaftswachstum und schafft vor Ort neue Jobs.

Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder im Bereich der erneuerbaren Energien

Die Berufsfelder im Bereich der erneuerbaren Energien sind vielfältig. Die Branchen Energiewirtschaft und Energieversorgung haben nicht nur einen erhöhten Bedarf an Mitarbeitern mit Berufserfahrung, auch eine Vielzahl freier Plätze für eine Ausbildung spiegeln das Wachstum der Branche wider. Folgende Berufe und Tätigkeitsfelder stehen unter anderem in Verbindung mit der Branche der erneuerbaren Energien:

Fachagrarwirt für erneuerbare Energien

Der Fachagrarwirt für erneuerbare Energien oder auch Fachagrarwirt für Biomasse verantwortet den Betrieb von Biogasanlagen, Biokraftstoffanlagen und Biomasseheizwerken und sorgt für reibungslose Abläufe bei der Energieversorgung aus Biomasse.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Nach einer dreijährigen Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik beschäftigten sich diese in erster Linie mit den Anlagen zur Wasserförderung, -aufbereitung und -weiterleitung sowie der Überwachung, Wartung und Reparatur der entsprechenden Maschinen.

Fachwirt für Solartechnik

Fachwirte für Solartechnik verkaufen die technischen Anlagen zur nutzbaren Umwandlung von Sonnenenergie an Unternehmen bzw. private Haushalte. Eine entsprechende berufliche Weiterbildung ist über die Handwerkskammer geregelt.

Ingenieur im Bereich erneuerbare Energien

Ingenieure im Sektor erneuerbare Energien begleiten Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien von der Entwicklung und Planung bis hin zum Betrieb sowie der fortlaufenden Überwachung und Wartung. Dies können z. B. Photovoltaikanlagen, Windkraftwerke oder solarthermische bzw. geothermische Systeme sein. Spezielle Studiengänge bereiten auf den Berufseinstieg vor.

Ingenieur für Wasserwirtschaft

Um die Entwicklung von Konzepten zum Schutz von Gewässern und Böden kümmern sich Ingenieure für Wasserwirtschaft. Auch planen sie Anlagen zur Wassergewinnung, -speicherung, -aufbereitung, -verteilung sowie der Wasserentsorgung. Studiengänge der Wasserwirtschaft werden deutschlandweit an verschiedenen Universitäten bzw. Technischen Universitäten angeboten.

Klimaschutzmanager

Klimaschutzmanager koordinieren kommunale Aktivitäten und Projekte rund um den Klimaschutz mit dem Schwerpunkt der Einsparung von Energie und Emissionen. Die Tätigkeit ist geprägt von einer engen Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit. Eine explizite Ausbildung zum Klimamanager gibt es nicht, viele Stellenausschreibungen beinhalten jedoch die Voraussetzung eines naturwissenschaftlichen Studiums, um ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge innerhalb des Berufsbilds zu gewährleisten.

Techniker für Umweltschutztechnik

Die effektive Nutzung erneuerbarer Energien erfordern neue technische Verfahren. Die Entwicklung, Erprobung und Anwendung ist das Einsatzgebiet staatlich geprüfter Techniker für Umweltschutztechnik. Die entsprechende Berufsausbildung dauert zwei Jahre.

Techniker für Windenergietechnik

Die Planung, Organisation und Kontrolle der Montage, Demontage, Wartung und Instandhaltung von Windkraftanlagen bzw. -anlagenteilen liegt im Verantwortungsbereich von Technikern für Windenergietechnik. Auch führen sie selbst Arbeiten an Windkraftanlagen durch. Eine zweijährige Ausbildung an der Fachhochschule bereitet auf das Berufsleben vor.

Solartechniker

Solartechniker führen Berechnungen, Planungen sowie den Bau von Solaranlagen durch, die der Warmwasserbereitung und Energieversorgung durch Elektrizitätsgewinnung dienen. Die Ausbildung zum Solartechniker ist über die Industrie- und Handelskammer (IHK) geregelt.

Servicemonteur Windenergieanlagentechnik

Ebenfalls über die IHK geregelt, ist die Aus- und Weiterbildung zum Servicemonteur für Windenergieanlagentechnik, die für die Wartung und Instandhaltung von Windkraftanlagen zuständig sind.

Hauptaufgaben in erneuerbaren Energien

Je nach Größe der betreuten Anlage der Energiegewinnung arbeiten Techniker, Ingenieure und Fachwirte in enger Abstimmung untereinander, aber auch in Kontakt mit Energieerzeugern sowie kommunalen Vertretern wie etwa Landwirtschaftsbehörden. Während in Büroräumen Verbrauchs- und Leistungsberechnungen vorgenommen sowie Anlagen in ihrer Gesamtheit kalkuliert und geplant werden, finden im Außenbereich die Konstruktion, Wartung und Instandhaltung statt. Je nach Berufsfeld müssen unterschiedliche Anforderungen und Tätigkeiten erfüllt werden. So müssen etwa Kundenberater über die Installation von Biomasseanlagen informieren und daneben mit Zulieferern die Konditionen für den Einkauf von Brennmaterial verhandeln. Bei der Leitung größerer Anlagen sind Fachkräfte auch betriebswirtschaftlich wie organisatorisch gefordert. Auch Rufbereitschaften im Störfall gehören zum geforderten Leistungsspektrum und den Aufgaben im Sektor der erneuerbaren Energien.

Voraussetzungen für Jobs im Bereich erneuerbare Energien in Deutschland

Studium oder Ausbildung? Um eine Bewerbung auf eine Stelle innerhalb der Branche der regenerativen Energien erfolgreich zu gestalten, führen beide Wege zum Ziel. So vermitteln etwa gezielte Studiengänge wie der Bachelor-Studiengang „Erneuerbare Energien“ essenzielle wirtschafts- und ingenieurwissenschaftliche Fähigkeiten und sollen gezielt angehende Wirtschaftsingenieure im Energiesektor hervorbringen. Über 30 Hochschulen und technische Universitäten bieten deutschlandweit entsprechende Studiengänge an, darunter z. B. die HTW Berlin, die HAW Hamburg oder auch die University of Applied Sciences in Frankfurt am Main.

Im Rahmen eines Studiums werden Fachkenntnisse in Photovoltaik, Windkraft und Bioenergie vermittelt. Inhalte sind z. B. physikalische Chemie, Thermodynamik, Mechanik, angewandte Elektrotechnik aber auch technisches Englisch. Auch Immissionsschutz, Netztechnologie, Elektromobilität und regionale Energiekonzepte stehen auf der Studienagenda. Ein anknüpfendes Masterstudium im Bereich Energiewissenschaften, Ingenieurwissenschaften. Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsingenieurwesen vertieft die erworbenen Kenntnisse und bietet eine verbesserte berufliche Zukunftsperspektive. Ein berufsbegleitendes Studium ist die optimale Weiterbildung für ausgebildete Elektriker oder z. B. Anlagenmechaniker, um im Bereich der erneuerbaren Energien beruflich Fuß zu fassen.

Aufgeteilt in die Sektoren Windenergie, Solarenergie sowie Solarthermie vermitteln zahlreiche Ausbildungsberufe wie Anlagen- und Industriemechaniker, Metallbauer, Mechatroniker und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, u.v.m. spezifische berufliche Fähigkeiten für eine Tätigkeit in der Branche der regenerativen Energien.

Daneben sind folgende Skills für eine Tätigkeit in der Branche relevant:

  • EDV-Kenntnisse
  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • Interesse für Elektrotechnik und Umweltschutz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Logisch-analytisches Denken
  • Ausdauer
  • Problemlösungskompetenz

Karrieremöglichkeiten im Bereich erneuerbare Energien in Deutschland

Das Potenzial und die Notwendigkeit einer klimaverträglichen Energiegewinnung sowie der effizienten Einsparung und Nutzung erneuerbarer Energien haben Unternehmen erkannt. Innovative Ansätze, Produkte und Strategien wurden entwickelt und der Bedarf an Fachkräften ist groß. Wie bereits beschrieben, befeuert die Branche der erneuerbaren Energien auch den Arbeitsmarkt (rund 230.000 neue Arbeitsplätze bis 2050). Entsprechend herausragend und vielfältig sind die Karrieremöglichkeiten in diesem Sektor in Deutschland. Im wichtigen Industriezweig „Energie“ sind durch die Energiewende weitere neue, spannende Berufsfelder hinzugekommen. Entsprechendes Wissen wird im Rahmen eines Studiums, einer Ausbildung oder auch eines dualen Studiums gelehrt.
Die Energiebranche bietet vielfältige Jobmöglichkeiten. Neben Ingenieuren, Fachwirten, Verfahrenstechnikern und Mechanikern bietet der Sektor auch attraktive Karriereperspektiven für Marketing- und Vertriebsexperten, Verwaltungsmitarbeiter, Kundenbetreuer sowie Juristen und Controller.

Zukunft von Jobs in erneuerbaren Energien

Auch in Zukunft sind die Jobperspektiven in der Branche der erneuerbaren Energien äußerst positiv. Die weltweite Erreichung des Zwei-Grad-Klimaziels sorgt etwa für 8 Millionen neue Arbeitsplätze im Sektor bis 2050. Weltweit würden 84 Prozent der Beschäftigten im Energiesektor im Bereich erneuerbare Energien tätig sein. Die Angst vor Massenarbeitslosigkeit angesichts des anstehenden Kohleausstiegs ist unbegründet. Nach aktueller Datenlage werden sogar wegfallende Jobs im Bereich fossiler Brennstoffe mehr als ausgeglichen und es wird eine positive Bilanz erreicht.

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