Eine Idee, worum es hier geht?

Nahaufnahme; Mikrochip;

Etwa 90 % der Industrieunternehmen sind darauf angewiesen, denn ohne sie steht die Automobilproduktion still, IT-Anwendungen werden unmöglich und Wärmepumpen oder Photovoltaikanlagen müssten ihren Dienst einstellen. Auch aus diesem Grund entstehen in Deutschland zunehmend Werke zur autarken Herstellung, denn die Abhängigkeit von Asien besaß bei Lieferengpässen stets das Potenzial zur Wirtschaftskrise. Na, erraten worum es geht? Richtig: Mikrochips.

Diese farbige Nahaufnahme eines Rasterelektronenmikroskops (REM) zeigt die Oberfläche eines solchen Halbleiters mit seinen komplexen datenverarbeitenden Schaltkreisen. Das REM agiert im
Gegensatz zu üblichen Mikroskopen nicht mit Licht zur Vergrößerung von Objekten, sondern nutzt einen Elektronenstrahl. Dieser tastet die Oberfläche des Beobachtungsgegenstands rasterförmig
ab. Die somit erzeugten Signale werden vom REM empfangen und in ein Bild übertragen. 

Mikrochip

Mikrochips bestehen aus Silizium, einem leitungsfähigen Halbmetall, das aus Quarzsand gewonnen und zu hauchdünnen Platten geschmolzen wird, die anschließend geschichtet werden und durch Belichtung, Ätzung und Lackierung eine individuelle Struktur erhalten. Die Chipgröße variiert und kann nur einen mm bis wenige cm betragen.

Foto © Science Photo Library / Dr. Christopher B. Jackson / IKELOS GmbH
Text: Bastian Korte