Von faszinierenden Kunden und motivierenden Herausforderungen

Romano Foster arbeitet als Sales Manager in der Frankfurter Niederlassung von Brunel. Er schätzt seinen Job besonders dafür, dass er so abwechslungsreich ist und ihm vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Romano, was macht für Dich Brunel als Arbeitgeber aus?

Ich komme gerne hierher, weil wir ein sehr familiäres Unternehmen sind. Durch die Duz-Kultur haben wir eine lockere Art, miteinander umzugehen. Ich kann auf jeder Hierarchieebene mit jedem auf Augenhöhe kommunizieren. Es gibt Karrieremöglichkeiten, Entscheidungen werden schnell getroffen. Dieser Spirit gefällt mir einfach.

 

Welche drei Schlagworte beschreiben das Unternehmen aus Deiner Sicht am besten?

Zusammenhalt wird hier großgeschrieben. Zudem erlebe ich hier ein freundschaftliches Miteinander und einen hohen Anspruch an mich und die Leistungen von Brunel insgesamt.

 

Wenn Du auf die vier Unternehmenswerte von Brunel schaust – Result driven, Passion for People, Integrity und Entrepreneurship: Welcher davon ist bei deiner Tätigkeit besonders wichtig?

Passion for People ist ein wichtiger Punkt, finde ich. Wir leben eine Unternehmenskultur, in der wir alle gleich sind und Gedanken und Ideen austauschen können. Das finde ich toll. Dabei spielen die Duz-Kultur und die flachen Hierarchien natürlich eine wichtige Rolle: Du kannst hier Kritik äußern. Für mich ist das ein wichtiger Wert.

 

Seit wann bist Du hier im Unternehmen und was hast Du vorher gemacht?

Nach der Schule wollte ich etwas Handfestes machen und habe mich zunächst für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich entschieden. Das war aber nicht das, was ich mir vorgestellt hatte – darum habe ich nebenbei noch berufsbegleitend BWL studiert. Über ein paar Stationen bin ich dann aus dem HR-Bereich in die Personaldienstleistung gekommen, wo ich fünf Jahre tätig war. Angefangen im Helferbereich, also mit Lagerkräften und Staplerfahrern, bin ich später in den Bereich für höher Qualifizierte und Techniker in der Automotive-Branche gewechselt. Im Sommer 2017 hat mich Brunel dann angesprochen: Seitdem bin ich hier.

Romano Foster

Sales Manager & Gruppenleiter

Romano ist 2017 bei Brunel als Junior Account Manager eingestiegen und hat es mittlerweile zum Executive Account Manager geschafft. Seit April 2022 hat er ebenfalls die Position des Gruppenleiters inne. 

Wie ist Deine bisherige Karriere bei Brunel verlaufen?

Mein Schwerpunkt ist seit einiger Zeit der Bereich Life Sciences, den ich hier fokussiert bearbeite und mit ausbaue. Angefangen habe ich ganz klassisch als Junior Account Manager. In weniger als anderthalb Jahren habe ich es über den Expert Account Manager zum Senior Account Manager geschafft, was ich dann erst einmal eine Weile geblieben bin. Ich war gerade dabei, mich weiter nach oben zu arbeiten, als die Corona-Pandemie dazwischengekommen ist. Da musste ich mich erst wieder aufrappeln. Ich bin dann Executive Account Manager geworden und nur einen Monat später zum Gruppenleiter aufgestiegen.

 

Wie ist Dir dieser Schritt so schnell gelungen?

Ich hatte die ganze Zeit den Rückhalt meines Niederlassungsleiters. Als es Richtung Executive Account Manager ging, war schnell klar, dass ich dann auch Gruppenleiter werden würde: Darum haben wir die Planungen dafür schon parallel laufen lassen. Ich hatte in dieser Zeit schon mehr Verantwortung für Projekte und Bereiche, die ich dann übernommen habe. Auch als Senior Account Manager hatte ich schon eine Handlungsvollmacht. Mir wurden also immer wieder Perspektiven und Möglichkeiten aufgezeigt, um meinen Karrieredurst zu stillen.

 

Du hast Corona eben schon kurz angesprochen: Wie hat die Pandemie Deinen Job und das Arbeiten hier verändert?

Niemand hatte einen Masterplan für den Umgang mit Corona in der Schublade und niemand wusste, wie lange diese Pandemie dauert und wo das alles hinführt. Wir mussten uns erst wieder finden, hatten aber alle den Ansporn, erfolgreich zu sein. Wir sind sehr stark vom Markt abhängig und der war in dieser Zeit eben sehr zurückhaltend. Das hat noch mehr Einsatz von uns allen verlangt. Was sich aus meiner Sicht auf jeden Fall positiv verändert hat, ist das ganze Thema IT-Infrastruktur. Inzwischen ist es egal, wo ich bei Brunel mit meinem Surface hingehe: Ich kann überall direkt arbeiten. Außerdem haben wir ein intensives Monitoring eingeführt und hinterfragt, was gut läuft und was nicht so gut. Veränderungspotenziale sehen zu wollen: Das hat sich während der Pandemie stark verändert.

 

Gibt es bei Dir einen typischen Arbeitsalltag?

Nicht wirklich. Typisch für mich ist, dass ich spätestens um 7.30 Uhr bei der Arbeit bin, damit ich in Ruhe meine Mails abarbeiten und mir einen Überblick über den Tag verschaffen kann. Und dann hangele ich mich so durch. An manchen Tagen gibt es so viele Meetings, dass ich kaum zum Alltagsgeschäft komme. An anderen kommen ganz viele unerwartete Themen dazwischen. Einen festen Alltag kann ich deswegen nicht beschreiben – es ist einfach immer wieder anders.

Wir leben eine Unternehmenskultur, in der wir alle gleich sind und Gedanken und Ideen austauschen können.

Romano über das Arbeitsklima bei Brunel

Was ist für Dich das Besondere an Deinem Job?

Dass es kein 08/15-Job ist, den ich hier mache. Meine Arbeit ist wahnsinnig vielseitig: Ich war schon in der Automotive-Branche unterwegs, in der Pharma-Industrie, in der Produktion, in der Entwicklung von medizintechnischen Produkten, im Flugzeugbau. Ich lerne hier so viele Unternehmen kennen, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte – auch Hidden Champions, die sehr faszinierend sind. Einer meiner größten Kunden kommt aus der Orbitaltechnik und produziert Teleskope und Satelliten. Ich finde es extrem spannend, wenn ich dort bin und sehe, was die da machen. Und dann lerne ich natürlich unheimlich viele Menschen und ihre verschiedenen Facetten kennen, sowohl auf Kunden- als auch auf Bewerberseite. Diese Begegnungen prägen und helfen mir auch dabei, mich selbst zu finden und ein besseres Gespür für Menschen zu entwickeln.

 

Stichwort Mensch: Was bist Du für ein Mensch? Wie gestaltest Du Deine Freizeit, welche Hobbys hast Du?

Ich koche gerne. Und ich spiele gerne Klavier, vor allem, wenn ich einen anstrengenden Tag hatte. Ich bin kein Mensch, der die Bürotür zumacht und abschaltet, sondern ich nehme die Themen mit nach Hause. Das finde ich nicht grundsätzlich negativ, weil ich meinen Job mag und auch abends oft noch Ideen habe. Da bietet Klavierspielen eine sehr gute Möglichkeit zum Runterkommen. Außerdem treffe ich mich gerne mit Freunden, koche mit ihnen oder nehme einen Sundowner auf dem Balkon.

 

Wie definierst Du Erfolg?

Unabhängig von konkreten Zahlen bedeutet Erfolg für mich etwas, womit ich mich persönlich identifizieren kann. Wenn ich sagen kann: Ich fühle mich glücklich, weil aufgrund meiner Arbeit jemand eingestellt wurde oder ich zum Beispiel ein Projekt gewonnen habe. Das ist für mich Erfolg, denn Zahlen sind letztlich nur eine Momentaufnahme. Es geht also nicht darum, immer zu den High Performern zu gehören. Vielmehr muss jeder seine Nische finden, beispielsweise im Umgang mit Kunden. Daher lässt sich Erfolg auch schwer definieren. Mir persönlich ist aber wichtig, dass das, was ich tue zu einem Erfolgserlebnis führt – für den Kunden, den Bewerber und für mich.

 

Vor diesem Hintergrund: Was war bisher Dein größter Erfolg bei Brunel?

Dass ich jetzt Gruppenleiter bin, denn der Weg dorthin war nicht einfach. Zum einen müssen dafür die Zahlen stimmen, das heißt die Position eines Executive Account Managers muss erreicht sein. Darüber hinaus sollte man in der Zeit auch jemanden einarbeiten. Und nicht zuletzt braucht es natürlich bestimmte persönliche Voraussetzungen, vor allem auch Führungskompetenz. Dass ich es geschafft habe, Gruppenleiter zu werden, setzt meiner Arbeit der vergangenen Jahre so ein bisschen das Krönchen auf.

Besonders das Erreichen der Gruppenleiterposition war für Romano einer seiner größten Erfolge bei Brunel.